Wie läuft eine Psychotherapie ab? 

Die Klärung, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist, geschieht zunächst in einer unverbindlichen psychotherapeutischen Sprechstunde an deren Ende  das weitere Vorgehen besprochen wird. Hier wird auch besprochen was sich der Patient von der Psychotherapie erwarten kann bzw. wie der genaue Ablauf ist. 

Im Rahmen der darauf folgenden sogenannten probatorischen Gespräche wird  der Patient zunächst aufgefordert seine Problematik zu beschreiben. Der Patient kann und ja soll in diesen Gesprächen austesten, ob er sich beim gewählten Therapeuten wohlfühlt. Auch wird mit der Entscheidung für die Therapie in der Regel eine Antragsstellung bei der jeweiligen Krankenkassen notwendig, was jedoch vom Therapeuten angestossen wird. 

Für die genaue Diagnose orientieren sich Therapeuten entweder am diagnostischen und statistischen Manual psychischer Störungen (DSM-V) oder an der internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10). Mithilfe verschiedener Fragebögen aber auch standardisierter Interviews analysiert der Therapeut welche Form der psychischen Störung vorliegt.

Bei gesetzlich versicherten Patienten werden die Kosten nach erfolgreich beantragter Therapie in der Regel übernommen, dies gilt ebenso für privat versicherte Patienten, die das Leistungsspektrum Psychotherapie in ihrer Versicherung eingeschlossen haben. Auch als Selbstzahler kann man eine Therapie durchlaufen.